April, 2022

wiederholende Veranstaltung

2022Sa16Apr10:00Sa17:00Ausstellung „Beziehung begegnen“Künstler aus Pommerby stellen aus10:00 - 17:00

Angaben Veranstaltung

„Beziehung begegnen“

16. – 18. und 22. – 24. April in der Kunsthalle im Söruper Hof in Sörup, Bahnhofstraße 21, jeweils von 10 bis 17 Uhr.

“In Zeiten des Abstand Haltens und wachsender Vereinsamung während der vergangenen Pandemiejahre haben sich drei Künstler aus der Region zusammengetan, um ein Zeichen für Begegnung zu setzen. Jeder für sich und doch mit einer gemeinsamen Idee haben sie eine Ausstellung zusammengestellt mit dem Titel „ Beziehung begegnen“.
Die drei Künstlerpersönlichkeiten aus Angeln setzen ihre jeweiligen Werke miteinander in Beziehung. und laden damit dazu ein, sich von der Wechselwirkung der Stile und Materialien überraschen zu lassen.
Thomas Baßler hat über mehrere Jahre hinweg in der deutschen Tangoszene fotografiert. Aus seiner Serie „Sinnlichkeit & Respekt“ zeigt er in beeindruckenden Schwarzweißfotografien intensive Momente der Zweisamkeit tanzender Paare, jenseits von plakativem Posing und Klischee. Seine Tango-Fotografien sind überwiegend im Rhein-Neckar Raum und in Berlin entstanden. Thomas Baßler lebt zusammen mit seiner Frau in Pommerby und widmet sich schwerpunktmäßig der Natur- und Landschaftsfotografie.
Die Tonskulpturen von Gisela Schütte wurden speziell für diese Ausstellung gefertigt und thematisieren die fragile zwischenmenschliche Dynamik. „Beziehungen erweisen sich in diesen Zeiten oft als brüchig und schwer zu halten“, so die Künstlerin. Sie arbeitet gerne mit Ton, da sie es liebt, das Material mit den Händen zu formen. Die Oberflächengestaltung wechselt je nach gewünschter Aussagekraft, farbig mit Glasur oder nur pur, rau oder gebrochen. „Die Figuren entwickeln während der schöpferischen Arbeit ein spürbares Eigenleben. Es ist immer wieder spannend, welche Ergebnisse sich beim Öffnen des Ofens zeigen“.
Seit 8 Jahren teilen sich Gisela Schütte und Kai Wimmer ein Atelier und die Werkstatt in Arnis.
Kai Wimmer fertigt seine Skulpturen aus Reststücken Holz von Baumfällarbeiten, Bauarbeiten oder Jahrhunderte altem Holz aus Abrissarbeiten, wie beispielsweise von der Marienkirche in Rabenkirchen. Hierbei ist ihm die Ausstrahlung des Materials, ausgedrückt in Maserung und Farbton, wichtig und inspiriert ihn zu der späteren Gestaltung der Figuren. Geschöpft aus Arbeiten der letzten Jahre und speziell auch für diese Ausstellung gefertigten Exponaten, stellt er seine Gedanken und Weltanschauungen in Holz gegenständlich dar. Hauptanliegen ist hier die Beziehung des Menschen zu seiner Umwelt und die zwischenmenschlichen Begegnungen. Die Holzskulpturen sind grob mit Klüpfel und Beitel geschnitzt und ungeschliffen. Details werden oft nur angedeutet.”

Uhrzeit

(Samstag) 10:00 - 17:00

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