Teamtraining für „Schulis“ und ihre Eltern

Ein Bewegungsnachmittag mit Spiel und Spaß

18.05.2016
Teamtraining für „Schulis“ und ihre Eltern

Am 11.05.2016 haben wir,Thomas Hinrichsen und Anja Lindner, in der Sporthalle in Bojum ein Teamtraining für die Kinder, die nach den Sommerferien eingeschult werden und ihre Eltern angeboten. 14 Kinder und 11 Mütter machten sich aus den verschiedenen Grundschulen im Amt auf den Weg, um uns und unsere Arbeit kennenzulernen. Nach und nach trudelten die Kinder mit ihren Eltern ein. Die Kinder schnappten sich schon mal ein paar Bälle und waren schon bald im Spiel vertieft. Die Eltern begrüßten einander herzlich und erste Fragen zu unserer Arbeit wurden an uns gerichtet. Dann ging es wirklich los. Wir haben kurz das Konzept des Teamtrainings erläutert.

Unsere Regeln während des Teamtrainings lauten:

- Wir gehen freundlich miteinander um.

- Wir tun niemandem weh.

- Wir hören einander zu.

-  Keiner wird ausgelacht.

Teamtraining ist mehr als „nur spielen“. Innerhalb des Spielprozesses werden Themen aufgeworfen, die wir in einer anschließenden Runde besprechen. Im ersten Aufwärmspiel wurde die Vielfalt der Kinder deutlich. Ein bestimmtes Merkmal wurde aufgerufen und die entsprechenden Kinder liefen einmal durch die Halle. Z.B. „Alle, die eine große Schwester haben, laufen los!“ Es gibt Mädchen und Jungen; Kinder mit rotem T-Shirt; Kinder mit kleinen Geschwistern; Kinder, die gerne Fußball spielen; Kinder, die gerne Pizza essen; usw. In der Refektionsrunde stellen die Kinder fest, dass sie mit anderen etwas Gleiches haben, aber auch Unterschiede zu anderen vorhanden sind. Ist das gut? Was machen wir mit der Vielfalt? Eine Frage, die uns bis ins Erwachsenenleben beschäftigt.

Anschließend haben wir in Form einer Staffel Störtebeckers Schatz gehoben. Das Thema liegt auf der Hand. Wie verhält man sich, wenn man gewonnen hat? Wie verkraftet man es, wenn man verliert? Die Kinder waren sich einig. Natürlich darf man sich freuen, wenn man gewinnt, aber man darf die Verlierer nicht ärgern. Und die Verlierer könnten „ zehn Sekunden traurig sein“, sollten aber dann den Spaß am Spiel betrachten.

Während der letzten Übung mussten die Eltern fleißig mithelfen, denn der große Fallschirm wurde geschwungen. Wir haben mit dem Fallschirm eine Höhle gebaut, Bälle in Bewegung gebracht und ein Krokodil hat alle Kinder unter den Fallschirm gezogen. Eine tolle Gemeinschaftsaktion! Zum Abschluss haben sich alle Kinder auf den Fallschirm gelegt. Sie wurden dann von uns wieder wachgekitzelt und dann gab es zum Ausklang Saft und Kuchen. Uns hat der Nachmittag viel Spaß gemacht, so dass wir heute schon wissen, dass wir so einen Nachmittag im nächsten Jahr wieder anbieten werden.

(Anja Lindner und Thomas Hinrichsen, Schulsozialarbeit im Amt Geltinger Bucht)

 
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